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Strategie der DAFA

Aquakulturforschung gestalten!

DAFA-Strategie Aquakultur
(07.2014)

DAFA Aquaculture Strategy
(07.2014)

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Fachforum Aquakultur

Aquakulturforschung gestalten!

Die Strategie zeigt auf, wie die deutsche Aquakulturforschung an die zukünftigen Herausforderungen angepaßt werden sollte. Sie ergänzt den Nationalen Strategieplan Aquakultur für Deutschland.

Zwei Langfristziele stehen im Mittelpunkt der Strategie:

  1. Die in Deutschland konsumierten Aquakulturerzeugnisse sollen gesundheitlich wertvoll und unbedenklich sein sowie aus nachhaltiger, tiergerechter Erzeugung stammen.
  2. Der deutsche Aquakultursektor soll sein Wettbewerbspotenzial ausschöpfen.

Um diese Ziele zu erreichen und auch den Sektor in Deutschland auszuweiten, empfiehlt das Fachforum drei zentrale Maßnahmen:

  • Durchführung von Perspektivstudien
  • Verbundprojekt "Standortgerechte Expansion der Aquakultur"
  • Aufbau eines (virtuellen) deutschen Aquakulturzentrums

DAFA-Strategie Aquakultur (PDF)

Nationaler Strategieplan Aquakultur für Deutschland

Forschungsbekanntmachungen zur Aquakultur

Was soll mit den Empfehlungen erreicht werden?

Die Durchführung von Perspektivstudien wird vorgeschlagen, um die Entscheidungsgrundlagen für wichtige strategische Fragen zur deutschen Aquakultur zu verbessern. Wie sind die verschiedenen deutschen Produktionssysteme im internationalen Wettbewerb zu beurteilen? Welche Fischarten in welchen Haltungssystemen könnten sich im Wettbewerb behaupten? Welche Potenziale bieten Kreislaufanlagen oder die Marikultur in Nord- und Ostsee? Und unter welchen Bedingungen stoßen solche Nutzungsformen auf gesellschaftliche Akzeptanz? Dies sind wesentliche Fragen, die mit den Perspektivstudien beantwortet werden sollen.

Mit dem Verbundprojekt „Standortgerechte Expansion“ soll an wenigen konkreten Beispielen untersucht werden, wie eine Expansion der Aquakultur in Deutschland erfolgreich gelingen kann. Eine enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis ist hier besonders wichtig. Unter Einbeziehung lokaler Akteure aus Wirtschaft, Behörden und Verbänden sollen praktikable Lösungen und innovative Verfahren bei der Genehmigung entwickelt werden.

Ein virtuelles deutsches Aquakulturzentrum wird empfohlen, um die vorhandenen (Forschungs-)Kapazitäten stärker zu bündeln und eine kritische Masse zusammenzubringen. Bei über 30 Forschungseinrichtungen, jeweils mit sehr wenigen Mitarbeitern, kann jede Stellenstreichung den Verlust überlebensnotwendiger Expertise bedeuten. Konferenzteilnehmer schilderten, dass einige andere Nationen für die Forschung in dieser Zukunftsbranche der Agrarwirtschaft wesentlich leistungsstärkere Institutionen geschaffen haben.

Mitglieder der Steuerungsgruppe